Service


Willkommen auf der neuen Forschungsplattform dafne.at des BMLRT. 
Sie können in dieser Onlineplattform Ihre Forschungsprojektanträge einreichen.

Melden Sie sich im Menüpunkt „Anmeldung“ auf dafne.at an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto auf dafne.at habe, legen Sie bitte einen neuen Account an und registrieren Sie sich. Nach der Registrierung ist eine Freischaltung durch das BMLRT notwendig.

Nach Ihrer erfolgreichen Registrierung und Freischaltung durch das BMLRT finden Sie entsprechende Eingabemöglichkeiten für Projektanträge, welche Sie online an das BMLRT übermitteln können.

Falls Sie bereits die vorherige Version von dafne.at genutzt haben, und Sie ihren Account nicht bis Ende Oktober aktiviert haben, wird es notwendig sein, dass ihr Account nochmals manuell aktiviert wird. Kontaktieren Sie hierfür bitte forschung@bmlrt.gv.at. Sind Sie bereits auf der Forschungsplattform dafne.at registriert und haben ihr Passwort vergessen, setzen Sie zuerst Ihr Passwort zurück, indem Sie ein neues Passwort anfordern (Funktion Passwort vergessen).

Ein Einschulungsvideo in der Hilfekategorie gibt Ihnen zusätzlich nützliche Tipps für die Einreichung Ihres Onlineantrages. Sie finden dieses ebenfalls (hier).


Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an forschung@bmlrt.gv.at.


Wir haben für Sie wesentliche Informationen zur Forschungsprojekteinreichung und -beantragung zusammengefasst:


Projektbeantragung


Das BMLRT unterstützt angewandte, problemorientierte und praxisnahe Forschung im Kompetenzbereich des Ressorts unter anderem durch die Beauftragung und Finanzierung von Forschungsprojekten. Die Rahmenbedingungen und Inhalte der Forschungsarbeiten werden im Forschungsprogramm des Ressorts festgelegt: Das aktuelle Programm für Forschung und Entwicklung im BMLRT, Version 2.0, ist für die Jahre 2020 bis 2025 gültig.

Die strategischen Forschungsschwerpunkte für diese Jahre sind:

  • Zukunftsfitte Natur- und Lebensräume
  • Erneuerbare Rohstoffe, Klimawandel
  • Ressourcenmanagement und Kreislaufwirtschaft
  • Versorgungs- und Ernährungssicherung
  • Digitalisierung
  • Politikfolgenabschätzung

Projektvorschläge zu diesen Themen können jederzeit über die Forschungsplattform dafne.at eingereicht werden. Da das BMLRT die verfügbaren Forschungsmittel für angewandte Forschung aufwendet, ist der Praxisbezug der eingereichten Anträge von entscheidender Bedeutung.


Entscheidungsprozess

Eingereichte Projektanträge werden nach einer positiven Formalprüfung einer inhaltlichen Beurteilung durch ressortinterne und externe Personen unterzogen.

Folgende Kriterien werden dabei evaluiert:

  • Relevanz für die Strategien und Programme im BMLRT
  • Kohärenz und Überschneidung mit anderen Bundesforschungsprogrammen
  • Projektmanagement und wissenschaftliche Exzellenz
  • Bedeutung der Problemstellung und Beitrag zur Problemlösung
  • Dringlichkeit für die angestrebte Problemlösung
  • Angemessenheit des Projektumfanges
  • Eigenleistungen
  • Nutzung von wissenschaftlichen Netzwerken
  • Umsetzbarkeit der zu erwartenden Ereignisse in Kooperation mit den späteren Nutzern

Über die eingereichten Projektanträge entscheidet ein regelmäßig tagendes, ressortinternes Abstimmungsgremium auf Basis der Begutachtungsergebnisse. In diesem Gremium sind die mit Forschungsfragen befassten Fachabteilungen des Ressorts vertreten. Dabei wird über die Zuerkennung einer Forschungsbeauftragung oder über eine Ablehnung des Projektantrages entschieden. Auflagen für die Durchführung des Forschungsprojektes und allfällige Mitfinanzierungserfordernisse (Eigenmittel) sind vor einer Projektbeauftragung durch das BMLRT in Vertragsverhandlungen zu klären.

Internationale / transnationale Forschungsanträge (kooperative Forschung) werden über öffentliche Ausschreibungen (calls), an denen sich das BMLRT beteiligt, abgewickelt. Nach erfolgter Evaluierung durch ein internationales Gremium wird im Falle eines Zuschlages die österreichische Forschungsorganisation eingeladen, den Antrag über die Forschungsplattform dafne.at einzureichen.

Für die Antragsteller/innen wird das Informationsblatt des BMK und der UBA GmbH zur Nutzung genetischer Ressourcen (Protokoll von Nagoya) zur Verfügung gestellt. 

Finanzieller Rahmen

Forschung nimmt einen besonderen Stellenwert im BMLRT ein – schließlich handelt es sich bei den Forschungsthemen um die Erhaltung der Lebensgrundlagen von Mensch und Tier und um wesentliche Fragen im Bereich Umwelt und Natur. Aus diesem Grund stellt das BMLRT zusätzlich zur öffentlichen Forschungsfinanzierung von BMK, BMBWF und BMDW finanzielle Mittel für die Vergabe von Forschungsaufträgen zur Verfügung. Es gibt keine finanzielle Obergrenze für Forschungsaufträge, allerdings muss die Bedeckung eines Projektvorschlags aus dem verfügbaren Budget möglich sein und der finanzielle Aufwand muss den Zielsetzungen des Projekts entsprechen und in nachvollziehbarer Form dargestellt sein. Für die Bearbeitung des gewählten Forschungsthemas muss eine adäquate und nachvollziehbare Kostenkalkulation vorgelegt werden.

Bei den Personalkosten orientiert sich das BMLRT an den durchschnittlichen von den Forschungsinstitutionen üblicherweise verwendeten Personalkostensätzen. Im Falle der Universitäten, wo es sich meist um Abgeltungen für Diplomanden/Dissertanten handelt, die das beantragte Forschungsprojekt unter wissenschaftlicher Leitung durchführen, werden die an der Universität üblichen Kollektivvertragssätze akzeptiert.

Das Eigeninteresse der Antragstellerin/des Antragstellers bzw. das Interesse privater Nutznießer ist durch Einbringung einer Eigenleistung oder durch entsprechende Finanzierungsbeiträge abzudecken.

Kommt es zu einer Beauftragung eines Forschungsprojektes, wird die Finanzierungssumme des BMLRT in der Regel in zumindest 3 Raten ausbezahlt. Nach Vertragsunterzeichnung erfolgt die Überweisung einer Startrate, die weiteren Zahlungen sind an die Übermittlung von Zwischenberichten gekoppelt und erfolgen nach Berichtsapprobation. Die Restrate wird nach Approbation des Projektabschlussberichtes überwiesen.

Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer ist iSd § 6 Abs 5 Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG), BGBl. I Nr. 82/2005 idgF, verpflichtet, sämtliche aus dem Forschungsauftrag resultierenden Dokumente nach den in den „Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG)“ definierten Kriterien zu übermitteln.

  • Das barrierefreie Word-Dokument wird im Programm Word mittels des dort vorhandenen Zusatzes axes PDF in ein barrierefreies PDF umgewandelt.
  • Danach muss mit dem Programm PDF Accessibility Checker (PAC 3.0) der positive Erfolg der Barrierefreimachung des erstellten PDFs überprüft und sichergestellt werden.
  • Der hierbei erzeugte Barrierefreiheits-Prüfbericht ist gemeinsam mit dem Abschlussbericht zu übermitteln.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus befürwortet Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer. Im Sinne der gelebten Gleichstellung soll die Antragstellerin / der Antragsteller darauf achten, dass bei gleicher Qualifikation der Frauenanteil im Projektteam bei mindestens 50% liegt. Auf die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache wird hingewiesen.