SARA - Sicherheitstechnologien für Agrarroboter: Sicherheitstechnologien für Agrarroboter

Projektleitung

Direktion Forschungskoordination FJ-BLT

Forschungseinrichtung

Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Francisco Josephinum

Projektnummer

102207

Projektlaufzeit

-

Finanzierungspartner

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft 

Allgemeine Projektinformationen

Abstract (deutsch)

Aufgrund des Arbeitskräftemangels und der stetig steigenden Anforderungen an die Landwirtschaft, nimmt der Einsatz von automatisierten Maschinen, wie Roboter, in der Landwirtschaft immer mehr zu. Jedoch ist die Nutzung solcher Systeme aus rechtlicher Sicht nicht eindeutig gelöst und viele dieser Systeme werden in einer rechtlichen Grauzone betrieben.
Die Normenlandschaft ist hier sehr undurchsichtig und teilweise gibt es für automatisierte Agrarmaschinen keine konkreten Normen. 2027 tritt eine neuen Maschinenrichtlinie in Kraft, die auch für Agrarsysteme schlagend wird.

Ziel dieses Projektes ist es, die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen für diverse Automatisierungsgrade zu ermitteln, vor allem in Hinblick auf die Maschinenrichtlinie 2027. Des Weiteren soll eine Übersicht über die dafür nötigen und zulässigen Technologien erarbeitet werden. Die aus diesem Projekt gewonnen Erkenntnisse sollen schlussendlich in technische Umsetzungen für weitere Forschungsprojekte einfließen (z.B. FFG Bridge, Innovate Umsetzungsprojekte). Hier sollen vor allem Methoden zur partiellen Menschenerkennung umgesetzt werden.   

Schlagwörter (deutsch)

Precision farming, Robotik, Digitalisierung, Menschenerkennung, Sicherheitstechnologien

Titel, Abstract, Schlagwörter (englisch)

Titel (englisch)

Safety technologies for agricultural robots

Abstract (englisch)

Due to the shortage of labor and the constantly increasing demands on agriculture, the use of automated machines, such as robots, in agriculture is on the rise. However, the use of such systems is not clearly resolved from a legal perspective and many of these systems are operated in a legal gray area.

The standards landscape here is very opaque and in some cases there are no specific standards for automated agricultural machinery. A new Machinery Directive will come into force in 2027, which will also apply to agricultural systems.

The aim of this project is to determine the applicable legal framework conditions for various degrees of automation, especially with regard to the Machinery Directive 2027. Furthermore, the necessary and permissible technologies are to be developed. The knowledge gained from this project will ultimately be incorporated into technical implementations by Josephinum Research (e.g. FFG Bridge, Innovate implementation projects). In particular, methods for partial human recognition are to be implemented here.

Schlagwörter (englisch)

Precision farming, Robotic, Digitization, Human recognition, Safety technologies

Projektziele

Im Projekt werden folgende Zielsetzungen verfolgt:

  • Recherche und Einarbeitung in die Normenlandschaft
  • Darstellung der benötigten Vorschriften und Normen
  • Technologische Anforderungen bzw. welche Sicherheitstechnologien werden benötigt
    - Knowhow-Aufbau diverser Sensortechnologien
  • Kooperationen mit JR-Projekten – Erkenntnisse in Roboterprojekten einfließen lassen
    - partielle Menschenerkennung

Praxisrelevanz

Damit autonome oder automatische Agrarsysteme bzw. Agrarroboter zukünftig flächendeckend eingesetzt werden können, ist es erforderlich, die rechtlichen Rahmenbedingungen und Normen genau zu kennen. Dies ist sowohl für die Hersteller von Maschinen, als auch für die Anwender von Bedeutung. 


Im Zuge des Projekts sollen zielgruppenspezifische Informationen über die relevanten Vorschriften und Normen erarbeitet werden. Diese werden dann u.a. für die Beratung von Landwirtinnen und Landwirten verwendet. Für einen problemlosen und störungsfreien Einsatz von Robotern müssen sich speziell die Anwender der rechtlichen Rahmenbedingungen bewusst sein. Im Falle von auftretenden Problemen, Unfällen und sonstigen Störungen ist das Wissen, unter welchen Bedingungen teil- oder vollautonome Systeme verwendet werden dürfen, auch aus versicherungstechnischen Gründen von größter Bedeutung.