Projekt-186: Konzept für ein Internetportal zur raumbezogenen Forschung in Österreich
Projektleitung
Michael Nentwich
Forschungseinrichtung
Österreichische Akademie der Wissenschaften Institut für Technikfolgen-Abschätzung - ITA
Projektnummer
1396Projektlaufzeit
-
Finanzierungspartner
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Navigation
Allgemeine Projektinformationen
Titel, Abstract, Schlagwörter (englisch)
Titel (englisch)
Concept for an Internet portal of spatial research in Austria
Projektziele
Erarbeitung eines Konzepts zur Vernetzung der raumbezogenen Forschungslandschaft durch eine gemeinsame, datenbankgestützte Internetplattform, die (1) die forschenden Institutionen und Personen erfasst, (2) laufende und abgeschlossene Projekte ersichtlich und (3) die Forschungsergebnisse (Berichte, Bücher, Artikel, Datenbestände) soweit wie möglich digital zugänglich macht.
- Vorerhebung des Status Quo der Internetpräsenz der österr. raumbezogenen Forschung sowie Abschätzung des Bedarfs an einschlägigen Informationen
- Darstellung der technischen Alternativen und Erfordernisse für ein Portal (Metadaten-Standards, Tools)
- Optionen und Strategien für die nachhaltige organisatorische Umsetzung
- Vorerhebung des Status Quo der Internetpräsenz der österr. raumbezogenen Forschung sowie Abschätzung des Bedarfs an einschlägigen Informationen
- Darstellung der technischen Alternativen und Erfordernisse für ein Portal (Metadaten-Standards, Tools)
- Optionen und Strategien für die nachhaltige organisatorische Umsetzung
Berichte
Kurzfassung
Die österreichische Forschungslandschaft im Bereich der raumbezogenen Forschung im weiteren Sinne stellt sich heterogen und bislang wenig vernetzt dar und verfügt über keine gemeinsame Webplattform. Der vorliegende Projektbericht stellt im Auftrag der Forschungsabteilung des österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft Informationen, Anregungen und Einschätzungen zusammen, die sich auf die Idee des Aufbaus einer solchen Plattform beziehen.
Das Portal soll eine Weiterentwicklung jenes elektronischen Forschungsverwaltungssystems werden, welches derzeit unter dem Akronym DaFNE implementiert wird. Auf Basis einer Darstellung unterschiedlicher technischorganisatorischer Optionen, werden verschiedene Module, wie ein Publikationsarchiv, eine kommentierte Linksammlung, ein Online-Newsletter usw.für das Portal empfohlen. Da selbst eine perfekte technische Infrastruktur nicht sicherstellen könnte, dass das Portal auch seinen Zweck, nämlich die kommunikative und inhaltliche Vernetzung der Forschungscommunity, nachhaltig erfüllt, sind ein wesentlicher Teil des vorgeschlagenen Konzepts Maßnahmen zur organisatorischen Umsetzung, die auf nationalen und internationalen Erfahrungen mit ähnlichen Projekten beruhen. Die hier gemachten Vorschläge reichen von der organisierten Sicherung der Datenqualität über begleitende Maßnahmen zum Communitybuilding bis zur Beachtung verschiedener internationaler Standards.
In einem Exkurs wird die noch weitergehende Vision eines Informationssystems mit einem geographischen Interface (GIS) ausgelotet. Es wird empfohlen, dieses in Erweiterung des ressortinternen eGIS-Systems schrittweise zu implementieren, jedoch auf die aus Forschungsprojekten stammenden raumbezogenen (quantiativen und qualitativen) Daten zu beschränken.