GR Rebenzüchtung: Forschungsaktivitäten Rebenzüchtung
Projektleitung
Ferdinand Regner
Forschungseinrichtung
HBLA und BA Klosterneuburg
Projektnummer
100610Projektlaufzeit
-
Finanzierungspartner
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft| Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus| Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Allgemeine Projektinformationen
Abstract (deutsch)
A) Klonenzüchtung
Im Rahmen dieser Tätigkeit soll sichergestellt werden, dass einzelne Rebsorten alleine wegen dem Mangel an Pflanzgut nicht vom Markt verschwinden.
B) Sortenprüfung
Für die Sortenprüfung werden primär neu gezüchtete Sorten herangezogen. Die Prüfung umfasst eine Bewertung der Sorten in Hinblick auf weinbauliche und gesundheitliche Aspekte. Letztendlich wird aber auch eine Produktevaluation vorgenommen, die als das wichtigste Entscheidungskriterium letztendlich die Entscheidung für oder gegen eine Sorte begründet.
C) Kreuzungszüchtung
Die ökonomisch relevanten Rebsorten weisen alle eine mehr oder minder schlechte Widerstandsfähigkeit gegen die Mehltaupilze auf. Die Rebenzüchtung unter den heutigen Bedingungen ist daher vorrangig bemüht, derartige Widerstandsfähigkeiten in bestehende Sorten ohne Verlust der sensorischen Qualität einzukreuzen.
D) Affinitätsprüfung
Die Affinität ist das gesamte Ausmaß an Interaktionen zwischen Edelsorte und Unterlage und wird im Zuge dieser Prüfung evaluiert.
Schlagwörter (deutsch)
Klonenselektion, biologische Sortenwahl, Kreuzungszüchtung, Affinitätsprüfung
Titel, Abstract, Schlagwörter (englisch)
Projektziele
Im Rahmen der Klonenselektion sollen Einzelindividuen ausgelesen werden, deren Sortentypizität und deren sensorische Bewertung über das gewöhnliche Erscheinungsbild der Sorte zu liegen kommt.
Bei älteren Rebsorten kann durch die größere Variabilität innerhalb der Sorte eine gewisse Vielgestaltigkeit vorgefunden werden. Wichtig für die Auswahl erscheinen die genetische Stabilität in der Vermehrung, die Gesundheit des Vermehrungsgutes, die Freiheit von pfropfübertragbaren Krankheiten und selbstverständlich die Weinqualität. Durch die Zertifizierung sind viele Sorten nicht mehr ausreichend als Vermehrungsmaterial vorhanden. Entweder es gibt kein zertifiziertes Vermehrungsgut oder es liegt oft nur ein Klon vor. Die Konsequenz aus dieser Entwicklung ist, dass einzelne Rebsorten alleine wegen dem Mangel an Pflanzgut verschwinden könnten. Es muss im Interesse des österreichischen Weinbaues darauf geachtet werden, dass zumindest von allen Qualitätsweinrebsorten ausreichend Klone zur Verfügung stehen.
B) Sortenprüfung
Trotz relativ konservativem Verhalten bei der Sortenwahl interessieren sich die Winzer sehr für Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Rebenzüchtung. Insbesondere Betriebe mit biologischer Wirtschaftsweise müssen mit traditionellen Sorten einen hohen Aufwand im Bereich Pflanzenschutz leisten. Für die Sortenprüfung werden folglich primär neu gezüchtete Sorten herangezogen.
C) Kreuzungszüchtung
Die ökonomisch relevanten Rebsorten weisen alle eine mehr oder minder schlechte Widerstandsfähigkeit gegen die Mehltaupilze auf. Die Rebenzüchtung unter den heutigen Bedingungen ist daher vorrangig bemüht, derartige Widerstandsfähigkeit in bestehende Sorten ohne Verlust der sensorischen Qualität einzukreuzen.
D) Affinitätsprüfung
Rebsorten die neu für den heutigen Anbau geprüft werden, müssen auch einer Affinitätsprüfung unterzogen werden. Die Affinität drückt sich in vielerlei Hinsicht aus und ist das gesamte Ausmaß an Interaktionen zwischen Edelsorte und Unterlage.