FOKO_2025_CAP-AB: Kreislaufwirtschaft zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität in Österreich & Bayern

Projektleitung

Martin Schönhart

Forschungseinrichtung

BAB Project

Projektnummer

102280

Projektlaufzeit

-

Finanzierungspartner

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft| Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

Allgemeine Projektinformationen

Abstract (deutsch)

Das CAP-AB-Projekt konzentriert sich auf die Messung der klassischen und umweltangepassten Produktivität im Agrarsektor von Österreich und Bayern. Im Projekt wird biobasierte Kreislaufwirtschaft landwirtschaftlicher Betriebe berücksichtigt und in die Bewertung der landwirtschaftlichen Produktivität integriert. Auf diese Art werden die wirtschaftliche Performance und Umweltleistung von Betrieben untersucht, die sich hinsichtlich ihrer Ausprägung von Kreislaufwirtschaft unterscheiden. Durch die Anerkennung der Doppelrolle der Landwirtschaft – der Bereitstellung privater Güter (z.B. Lebensmittel) sowie öffentlicher Güter (z.B. Bodengesundheit) – zielt das Projekt darauf ab, die Weiterentwicklung von Agrarsystemen zu unterstützen, indem ein Rahmen zur Quantifizierung des Fortschritts hin zu resilienten und wettbewerbsfähigen Agrarsystemen bereitgestellt wird. Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung und Anwendung eines Rahmens zur Bewertung der umweltangepassten Totalen Faktorproduktivität (envTFP), der die klassische Messung der Produktivität (Totale Faktorproduktivität, TFP) erweitert, indem Umweltindikatoren wie Treibhausgasemissionen und Ressourceneffizienz einbezogen werden. Mithilfe von Betriebsdaten aus FADN und FSDN werden Betriebe anhand der LIFT-Typologie in die Kategorien zirkulär, zirkulär-biologisch/ökologisch, biologisch/​ökologisch und konventionell eingeteilt, was eine vergleichende Analyse der Produktivitäts- und Umweltergebnisse ermöglicht. Das Projekt untersucht zudem die Auswirkungen von Interventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wie der Investitionsförderung auf Praktiken der biobasierten Kreislaufwirtschaft und Produktivität mithilfe kausaler Inferenzmethoden und entwickelt den envTFP-Rahmen für eine breitere Anwendbarkeit in der EU weiter. Durch die Verknüpfung von politischen Interventionen mit messbaren Performanceindikatoren und den damit verbundenen Praktiken liefert CAP-AB umsetzbare Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger:innen, Landwirt:innen und andere Akteur:innen. Letztlich trägt das Projekt zu den Klima- und Wettbewerbszielen der EU bei, indem es eine Methodik zur Bewertung der Wirksamkeit von GAP-Maßnahmen bei der Förderung einer zirkulären, ressourceneffizienten und klimafreundlichen Landwirtschaft bietet. Es unterstützt zudem die Bioökonomiestrategien von Österreich und Bayern und fördert die Entwicklung hin zu einer resilienten landwirtschaftlichen Produktion in Europa.

Schlagwörter (deutsch)

Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie, Landwirtschaftliche Produktivität, GAP Investitionsförderung, Agroökologie, Treibhausgasreduktion, Ressourceneffizienz

Titel, Abstract, Schlagwörter (englisch)

Titel (englisch)

Circularity for enhancing Agricultural Productivity in Austria & Bavaria

Abstract (englisch)

The CAP-AB project focuses on the measurement of traditional and environmentally adjusted productivity in the agriculture sectors of Austria and Bavaria. In particular, the project considers the principle of circularity by incorporating this concept into productivity measurement and also by investigating economic and environmental performance of farm groups which differ with respect to the degree they follow circular or organic farming practices. By recognizing the dual role of agriculture in providing both private goods (e.g., food, biomass) and public goods (e.g., soil health, carbon sinks, water quality), the project aims to support the agricultural transition by providing a framework to quantify the progress toward resilient and competitive farming systems. Central to the project is the development and application of an environmentally adjusted Total Factor Productivity (envTFP) framework, which extends traditional productivity metrics by incorporating environmental indicators such as greenhouse gas emissions and resource use efficiency. Using farm-level data from the FADN and FSDN networks, farms will be classified via the LIFT typology into circular, circular-organic, organic, and conventional categories. This enables a comparative analysis of productivity and environmental outcomes across farming systems and the role that CAP investment initiatives can shape these outcomes. The project is structured into three work packages: (1) assessing farm-level productivity and circularity, (2) evaluating the impact of CAP investment funds on circular practices and productivity using causal inference methods, and (3) enhancing the envTFP framework for broader EU applicability. By linking policy interventions to measurable performance outcomes and its related practices, CAP-AB provides actionable insights for policymakers, farmers and stakeholders. Ultimately, the project contributes to the EU’s climate and competitiveness goals by offering a robust methodology for evaluating the farm performance accounting for both economic and environmental aspects, and the effectiveness of CAP measures in promoting circular, resource-efficient, and climate-friendly agriculture. It also supports Austria’s and Bavaria’s bioeconomy strategies and promotes the development towards resilient agricultural production in Europe.

Schlagwörter (englisch)

Circularity, Bioeconomy, Farm productivity, CAP investments funds, Agroecology, Greenhouse gas reduction, Resource efficiency

Projektziele

Agrarsysteme stellen nicht nur private Güter wie Nahrungsmittel oder Biomasse, sondern auch öffentliche Güter wie Bodengesundheit oder Kohlenstoffsenken bereit. Zur Sicherstellung der Ernährungssicherheit bei gleichzeitiger Reduzierung des Einsatzes von Betriebsmitteln und damit der Umweltbelastung ist ein ausreichendes Maß an landwirtschaftlicher Produktivität erforderlich. Während Maßnahmen, zur Produktivitätssteigerung, mitunter unbeabsichtigte Umweltbelastungen verursachen können, birgt eine höhere Produktivität auch das Potenzial, negative Umweltauswirkungen zu minimieren oder positive Umweltauswirkungen zu verstärken, z. B. durch eine effizientere Nutzung von Betriebsmitteln (Zehetmeier et al., 2020). Eine Möglichkeit, die Effizienz des Betriebsmittelverbrauchs zu steigern und damit beispielsweise Treibhausgas (THG)-Emissionen zu mindern, ist die Einführung nachhaltiger und biobasierter Praktiken der Kreislaufwirtschaft (Rodias et al., 2021; Pettersson et al., 2024).

Die Reduzierung des ökologischen und klimatischen Fußabdrucks der Landwirtschaft bei gleichzeitiger Sicherstellung der Ernährungssicherheit ist eines der zentralen Ziele in der Europäischen Union (EU). Durch eine Transformation des EU-Lebensmittelsystems sollen sowohl Wettbewerbsfähigkeit als auch Resilienz gestärkt werden (Europäische Kommission, 2020). Im Zentrum dieser Transformation steht der Bedarf zur Implementierung innovativer Produktionsmethoden durch Landwirt:innen, die auf naturbasierte und innovative technologische Lösungen setzen. Bioökonomische und kreislaufwirtschaftsbezogene Überlegungen waren in der Vergangenheit in den Fördersystemen relativ unterrepräsentiert, bergen jedoch erhebliches Potenzial zur Optimierung des Ressourceneinsatzes und zum Klimaschutz. Die Entwicklung der Bioökonomie auf Betriebsebene, beispielsweise durch effizienteren Düngemitteleinsatz oder eine verstärkte Produktion erneuerbarer Energien, bietet bedeutende Möglichkeiten zur Reduzierung von THG-Emissionen (Rengalakshmi et al., 2018). Gleichzeitig zielt die Kreislauflandwirtschaft darauf ab, Ressourcen so lange wie möglich im Nutzungskreislauf zu halten und dadurch den Einsatz von Betriebsmitteln wie Pestiziden und Düngemitteln zu optimieren (Hynni et al., 2021; Rauw et al., 2023). Die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft sind insbesondere in der biologischen bzw. ökologischen Landwirtschaft von Bedeutung, wo das Verbot von Mineraldüngern innovative Ansätze für Nährstoffrecycling und Ressourceneffizienz erfordert (BMK, 2022). Durch die Reduzierung der Abhängigkeit von Betriebsmitteln mindern diese Ansätze nicht nur Umweltbelastungen, sondern können auch zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität beitragen. Dementsprechend fordert die Vision für Landwirtschaft und Ernährung der Europäischen Kommission besondere Aufmerksamkeit für Ressourcennutzung und die Förderung der Kreislaufwirtschaft und betont die Unterstützung durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) mit Investitionen in umweltfreundliche Lösungen, im Einklang mit den Zielen des Europäischen Green Deals (Europäische Kommission, 2025).

Innerhalb der GAP wird eine resiliente landwirtschaftliche Produktion durch verschiedene Interventionen unterstützt. Eine der zentralen Maßnahmen, die direkt auf das spezifische Ziel 2 der aktuellen GAP – Marktorientierung und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe – abzielt, sind Förderungen für Investitionen in z. B. innovative Stall- und Maschinentechnik oder Bewässerungssysteme (BMLUK, 2025, S. 1034, und BMLEH, 2025, S. 1401). Neben der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität zielen solche Investitionen auch darauf ab, die Ressourceneffizienz zu verbessern, THG-Emissionen zu mindern und Betrieben bei der Einführung von Kreislauf- und Bioökonomiepraktiken zu unterstützen. Durch die Förderung einer innovativen, kreislauforientierten und biobasierten Landwirtschaft spielt die GAP somit eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung einer resilienten landwirtschaftlichen Produktion, welche mit Umwelt- und Klimazielen im Einklang steht.

Ein zentraler Indikator zur Bewertung der Performance landwirtschaftlicher Betriebe ist das Wachstum der totalen Faktorproduktivität (TFP), welche das Verhältnis zwischen Gesamtoutputs und Gesamtinputs misst (siehe z. B. Wimmer & Finger, 2025). Klassische TFP-Messungen vernachlässigen jedoch häufig Umweltexternalitäten. Das Konzept der ​„umweltangepassten TFP“ (envTFP) schließt diese Lücke, indem es Umweltinputs und ‑outputs, wie z. B. THG-Emissionen, in das TFP-Konzept integriert (OECD, 2022).

Inwieweit kreislauforientierte, biobasierte Prozesse in der Landwirtschaft zu einer höheren Produktivität und Umweltleistung beitragen und welche Rolle GAP-Interventionen im Allgemeinen und die Investitionsförderung im Besonderen bei der Unterstützung dieser Praktiken spielen, ist in der Literatur bislang wenig erforscht (siehe ​„Stand des Wissens im Forschungsbereich“). Dies gilt insbesondere für Regionen, in denen die Landwirtschaft vor der großen Herausforderung steht, wirtschaftlich tragfähig zu bleiben und gleichzeitig wichtige Umwelt- und Klimaziele zu erreichen. Diesbezüglich hat Österreich bereits eine Strategie für die Transformation zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft erklärt, in der insbesondere eine effiziente landwirtschaftliche Produktion betont wird (BMK, 2022), während Bayern derzeit eine solche Strategie entwickelt (StMUV, 2025).

Die Analyse, wie gezielte Unterstützung diese Transformation beschleunigen kann, indem sie die Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft fördert und so eine resiliente landwirtschaftliche Produktivität stärkt, ist daher essentiell. Angesichts des hohen Anteils biologisch bzw. ökologisch wirtschaftender Betriebe in diesen Regionen ist es zudem wichtig, potenzielle Synergien zwischen den Prinzipien der biologischen bzw. ökologischen Landwirtschaft und deren Integration in kreislauforientierte Praktiken zu erforschen.

Ziele dieses Forschungsprojekts:

Schätzung der klassischen totalen Faktorproduktivität (TFP) und der umweltangepassten TFP (envTFP) von landwirtschaftlichen Betrieben sowie Untersuchung der Unterschiede verschiedener Ausprägungen der Kreislaufwirtschaft, der biologischen bzw. ökologischen Landwirtschaft und deren Kombination in kreislauf-biologisch/ökologischen Anbaupraktiken im Vergleich zu konventioneller landwirtschaftlicher Bewirtschaftung.
Bestimmung von Umweltindikatoren wie Ressourceneffizienz und THG-Emissionen basierend auf landwirtschaftlichen Praktiken und Bewertung der Umweltauswirkungen (insbesondere THG-Reduktion) landwirtschaftlicher Praktiken.
Bewertung der Rolle der GAP bei der Förderung kreislauforientierter Praktiken sowie des Potenzials von kreislauf-biologisch/ökologischem Landbau als umfassenden Ansatz für eine resiliente Landwirtschaft. Schätzung der Auswirkungen der Investitionsförderung auf die TFP und die envTFP für verschiedene Betriebsgruppen, die sich durch eine jeweils unterschiedliche Ausprägung des Kreislaufprinzips unterscheiden.
Entwicklung eines Rahmens zur Schätzung der envTFP, unter Berücksichtigung zusätzlicher Informationen zu Kreislauf- und Bioökonomiepraktiken, innerhalb des Datennetzes für die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe (FSDN) der EU.
Durch die Kombination robuster ökonometrischer Methoden mit Bewertungen kreislauforientierter, biobasierter Landwirtschaft liefert das Projekt evidenzbasierte Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger:innen, Landwirt:innen und Stakeholder. Der Fokus liegt dabei auf Klimaschutz, Optimierung des Ressourceneinsatzes, Minimierung des Wasserverbrauchs und Förderung kreislauforientierter, biobasierter Praktiken in der Landwirtschaft. Ziel des Projekts ist es, einen anwendbaren Rahmen für die Bewertung wettbewerbsfähiger und resilienter landwirtschaftlicher Produktionssysteme in der gesamten EU zu entwickeln.

Praxisrelevanz

Dieses Projekt hat eine hohe praktische Relevanz für die Agrarpolitik in Österreich und Bayern, da es direkt darauf abzielt, sowohl die Produktivität als auch die Umweltleistung von Betrieben zu messen, was in weiterer Folge zur Politikgestaltung genutzt werden kann. Während die EU in ihren aktuellen GAP-Zielen Wettbewerbsfähigkeit und Umweltleistung priorisiert, konzentrieren sich die bestehenden Rahmenwerke und Indikatoren, die von der EU und ihren Mitgliedstaaten zur regelmäßigen Bewertung der Auswirkungen verschiedener GAP-Maßnahmen verwendet werden, weitgehend auf den Einfluss auf das Betriebseinkommen und die klassische Produktivität (und damit die Wettbewerbsfähigkeit). Sie erfassen jedoch selten den Beitrag von Maßnahmen wie der Investitionsförderungen auf die Förderung kreislauforientierter, ressourceneffizienter und klimafreundlicher Agrarsysteme. Diese Lücke schränkt die Fähigkeit der politischen Entscheidungsträger:innen ein, die multidimensionalen Effekte von Maßnahmen zu bewerten und gezieltere GAP-Maßnahmen zu entwickeln.

  • Konzept der umweltangepassten Produktivität (envTFP)

Die umweltangepasste Produktivität bietet ein Rahmenwerk, um die wirtschaftlichen, ökologischen und klimatischen Auswirkungen landwirtschaftlicher Praktiken zu bewerten und geht über klassische Produktivitätsmetriken hinaus. Dieser Ansatz integriert Umwelt- und Klimafaktoren in die Bewertung der Produktivität und ermöglicht so ein umfassenderes Verständnis der betrieblichen Performance.

  • Evidenz für Wettbewerbsfähigkeit und Umweltleistungen 

Dieses Rahmenwerk liefert Nachweise dafür, wie GAP-Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben beitragen und gleichzeitig Umwelt- und Klimaziele unterstützen. Beispielsweise können Investitionen in innovative Stalltechnik und Maschinen die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben steigern und gleichzeitig die THG-Emissionen reduzieren. Durch die Verknüpfung von Produktivität mit Umweltleistungen hebt das Rahmenwerk die doppelten Vorteile hervor, wirtschaftliches Wachstum zu fördern und gleichzeitig Umweltziele zu erreichen.

  • Politische Relevanz und praktische Anwendungen

Die Ergebnisse des Projekts unterstützen Österreich und Bayern dabei, Fortschritte in Richtung ihrer nationalen Strategien zur Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft (Österreich) zu verfolgen und gleichzeitig politische Prioritäten und Maßnahmen zu verfeinern. Für Bayern, das derzeit eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft entwickelt, werden die Ergebnisse relevante Erkenntnisse liefern, um die Strategie mit den übergeordneten landwirtschaftlichen und ökologischen Zielen in Einklang zu bringen. Vergleiche zwischen österreichischen und bayerischen Betrieben sollen regionsspezifische Einblicke liefern, Hotspots von Umweltbelastungen in verschiedenen Betriebssystemen identifizieren und umsetzbare politische Empfehlungen bereitstellen.


  • Auswirkungen auf Betriebsebene und regionale Ebene

Die Ergebnisse werden landwirtschaftliche Praktiken identifizieren, wie z. B. kreislauforientierte und biobasierte Ansätze, die dazu beitragen können, THG-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig sowohl die Performance von landwirtschaftlichen Betrieben als auch Umweltziele zu unterstützen. Aufbauend auf dem hohen Anteil der biologischen bzw. ökologischen Landwirtschaft in Österreich und Bayern wird die Forschung praktische Strategien aufzeigen, die in bestehende Systeme integriert werden können, um die Ressourceneffizienz zu verbessern und die Abhängigkeit von Betriebsmitteln zu verringern. Darüber hinaus wird das Projekt Landwirt:innen und Stakeholdern evidenzbasierte Erkenntnisse zur effektiven Umsetzung dieser Praktiken liefern.


  • Skalierung und breitere Anwendbarkeit in der EU

Die Ergebnisse können als Modell für andere Regionen in Europa dienen und aufzeigen, wie gezielte Unterstützung und integrierte landwirtschaftliche Praktiken sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit erreichen können.


  • Know-how für Politikevaluierung

Die Ergebnisse können auch zur Beantwortung von Detailfragen im Rahmen aktueller und zukünftiger Evaluierungen der GAP (z.B. Programm zur Entwicklung des Ländlichen Raums 2014 – 2020, GAP-Strategieplan 2023 – 2027) beitragen. Zudem wird im Rahmen der Forschungskooperation methodische Expertise aufgebaut, die im Rahmen der Evaluierungen eingesetzt werden können und dazu beitragen können, Maßnahmen der GAP weiterzuentwickeln.