ASOCseq

Allgemeine Projektinformationen

Titel (deutsch)

Karte des Potentials österreichischer Böden zur Sequestrierung von organischem Kohlenstoff

Titel (englisch)

Austrian Soil Organic Carbon Sequestration Map

Abstrakt (englisch)

1) Participating in the development of a global soil organic carbon sequestration map (GSOCseq) launched by the UN Food and Agriculture Organization (FAO) by creating a national ASOCseq to be integrated into the GSOCseq. This map for Austrian agricultural soils will be based on the still existing ASOC map, which has already become part of a global FAO soil organic carbon map in 2018.
2) The ASOCseq map will show the potential of Austrian agricultural soils to sequester soil organic carbon. In order to gather coherent results FAO has published a manual and provided algorithms supporting the national efforts to be done uniformly.
We are going to use still existing data sets (SOC stocks form ASOC, clay contents from BEAT project, climate data provided by SPARTACUS etc.). The FAO algorithms are based on the modell RothC which is a commonly used and quite simple model for simulating humus dynamic. A map showing the potential of Austrian agricultural soils to sequester soil organic carbon will be the outcome of our project.

Schlagwörter (deutsch)

Bodenkohlenstoff, Humus, Kohlenstofffestlegung

Projektleitung

Andreas Baumgarten

Forschungseinrichtung

Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit

Finanzierungspartner

Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

Projektnummer

101636

Projektlaufzeit

-

Projektziele

1) Teilnahme an der Erstellung einer weltweiten Karte zum Thema Kohlenstoffspeicherung; Ziel ist die Eingliederung der ASOCseq-Karte in die globalen Karte (GSOCseq – Global Soil Organic Carbon Sequestration Map) der UN Food and Agriculture Organization (FAO). Diese Karte baut auf der bereits vorhandenen ASOC Karte auf, die auch Teil einer weltweiten FAO-Bodenkohlenstoffkarte ist.
2) Dazu soll eine österreichische Karte erstellt werden, die auf Basis der FAO Berechnungsvorgaben das Potential der landwirtschaftlich genutzten Böden aufzeigt, organischen Kohlenstoff zu speichern.

Praxisrelevanz

Die FAO arbeitet derzeit an einer Karte zur Darstellung des Sequestrierungspotentials der Böden, allerdings basierend auf relativ einfachen Modellen und Klimadaten mit geringer räumlicher Auflösung. Es ist zu erwarten, dass die dadurch für Österreich generierten Daten zu unpräzise sind und daher nicht sinnvoll in der Praxis eingesetzt werden können. Die mangelnde Präzision könnte auch zu fehlerhaften Interpretationen in EU-weiten Diskussionen zu klimarelevanten Maßnahmen führen.
Österreich hat die Möglichkeit, selbst präzisiere Daten zu ermitteln und diese der FAO für die Berücksichtigung in der Karte zur Verfügung zu stellen. Es ist davon auszugehen, dass diese Karte in weiterer Folge in der EU sowohl in der Diskussion zum Carbon Farming, zur Treibhausgasbilanz als auch zur Maßnahmenevaluierung herangezogen wird. Insofern ist es sinnvoll, hier möglichst präzise Daten für Österreich zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können diese Daten auch für nationale Maßnahmenpläne herangezogen werden.
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass diese Karte auch vom JRC (das hier federführend in der FAO mitarbeitet) für EU-interne Arbeiten und Publikationen zum Thema Carbon Farming herangezogen werden wird. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich Österreich an diesem Vorhaben mit eigenen Daten beteiligt.
Weitere Infos findet man auf folgender Website: http://www.fao.org/global-soil-partnership/resources/highlights/detail/en/c/1319064/