Alpinet Gheep: Rekultivierung von ehemaligen Almflächen durch Burenziegen

Projektleitung

Ferdinand Ringdorfer

Forschungseinrichtung

Direktion Raumberg-Gumpenstein

Projektnummer

10280

Projektlaufzeit

-

Finanzierungspartner

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Allgemeine Projektinformationen

Titel, Abstract, Schlagwörter (englisch)

Projektziele

Ehemalige, alpine Weideflächen, die über viele Jahre nicht mehr beweidet oder gemäht wurden, sollen mit Burenziegen beweidet werden. Die Beweidung von Steilflächen mit Ziegen hat gegenüber der Beweidung mit Rindern den Vorteil, dass weniger oder keine Trittschäden entstehen. Ziegen sind Mischfresser, d. h. sie verbeißen auch Sträucher und Bäume und tragen so zur besseren Offenhaltung der Kulturlandschaft bei. Die Burenziege ist eine Fleischziegenrasse, die nicht gemolken wird und ist deshalb für die Landschaftspflege besonders gut geeignet. Die Belegung kann so gesteuert werden, dass während der alpinen Weideperiode keine Kitze bei den Müttern sind und daher auch der Nährstoffbedarf der Ziegen ohne Zufütterung gedeckt werden kann. Die Auswirkungen von verschiedenen Weidesystemen (Standweide, Koppelweide)im Vergleich zu einer schonenden mechanischen Pflege sollen untersucht werden.
Parallel zur Beweidung bzw. mechanischen Pflege sollen langfristige Verbesserungen bei Ertrag und Futterwert der betroffenen Flächen durch Ansaat standortgerechter Futtergräser und –kräuter erreicht werden.
Das Ziel ist, aufzuzeigen, wie sich die Beweidung mit Ziegen im Vergleich zur mechanischen Pflege auf den Pflanzenbestand auswirkt und welche tierischen Leistungen bei den verschiedenen Weidesystemen erbracht werden können. Ein weiterer Untersuchungsaspekt ist, inwieweit die Beweidung mit Ziegen einen Einfluss auf die Jagd ausübt.

Publikationen

Alle Publikationen wurden vom Projektverantwortlichen eingetragen und liegen in dessen Verantwortung.

Rekultivierung von ehemaligen Almflächen durch Burenziegen