Schaf mit einem GPS Tracker

© HBLFA Raumberg-Gumpenstein

GPS-Halsbänder als innovatives Herdenschutz-Instrument in der Weidehaltung (Beteiligung im LIFE-Projekt WolfAlps)

GPS Tracker bei Weidetieren erleichtern die Tiersuche auf unübersichtlichen Weide- und Almflächen sehr. Mit dem Einsatz von den GPS Tracker aus der Fahrzeugüberwachung, welche als Massenware hergestellt werden, sind die Kosten (€ 90 - 125) für jeden erschwinglich. Die meisten Tracker arbeiten im GSM Netz, mit den ausländischen Simkarten wählen sich die Tracker ins beste vorhandene Netz ein, somit funktionierten sie besser als angenommen. Ob die Tracker auf einer Alm funktionieren oder nicht, zeigt nur die Praxis. Eine Panikerkennung durch die verbauten Beschleunigungssensoren ist derzeit nicht möglich, es gibt zu viele Einflüsse, die ebenfalls eine Beschleunigung der Tiere hervorruft und man somit zu falschen Interpretationen kommen würde. Mit der steigenden Nachfrage nach GPS Tracker für Weidetiere wird es in Zukunft mehr Anbieter geben, die Geräte werden kostengünstiger, Gehäuse der Tracker werden zur Befestigung an Weidetieren angepasst und zusätzliche Parameter wie Körpertemperatur, Herzschlag usw. könnten erhoben werden. Viele Betriebe, die im ersten Jahr einen Tracker verwendeten, haben in den Folgejahren neue Tracker dazugekauft, dass bedeutet die Tracker sind hilfreich und funktionieren.

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