Praktische Anwendung der Routinemethode und der in dieser Arbeit entwickelten Messung des Salzgehaltes.

© HBLFA Tirol

Bestimmung des Kochsalzgehaltes in Salzbädern durch Leitfähigkeitsmessung

Der Kochsalzgehalt von Salzbädern spielt für die Käseherstellung eine wichtige Rolle. Die genaue Zusammensetzung des Salzbads hat unter anderem Einfluss auf den Geschmack, die Konsistenz und Rindenbildung, als auch den Wassergehalt des Käses. Aufgrund von Diffusion nimmt die Käsemasse Salz auf, während Molke mit den darin gelösten Stoffen an das Salzbad abgegeben werden.

Durch diesen ständigen Austauschprozess ist es unbedingt notwendig, den Kochsalzgehalt des Salzbades zu bestimmen und entsprechend nachzustellen, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Im chemischen Labor wird die Chloridkonzentration mittels Titration bestimmt, im Betrieb üblicherweise mittels Dichtemessung mit einer Glasspindel. Da sich die Zusammensetzung und somit auch die Dichte — unabhängig vom Salzgehalt — des Salzbads jedoch stetig verändert, wird in dieser Arbeit die Möglichkeit der Kochsalzbestimmung mittels Leitfähigkeit des Salzbads untersucht. Das hierfür benötigte Konduktometer gehört zur Grundausstattung eines Betriebslabors, weshalb die hier untersuchte Methode eine praktikable Alternative darstellt.

Eine anwenderfreundliche und praxisnahe Implementierung der hier untersuchten Analysemethode ist angedacht.

zum Projekt