© https://cdn.pixabay.com/photo/2025/02/20/09/13/puzzle-9419422_1280.jpg
Ambiguitätstoleranz in der Lehramtsausbildung
Das Forschungsprojekt widmete sich der Erhebung des Persönlichkeitskonstrukts Ambiguitätstoleranz bei Lehrenden an Pädagogischen Hochschulen. In einem ersten Projekt wurde Ambiguitätstoleranz in der Lehramtsausbildung bei der Zielgruppe der Studierenden erforscht. Aufbauend auf den Ergebnissen der Studierenden wurde im Studienjahr 2024/25 ein Folgeprojekt mit dem Fokus auf Hochschullehrende an drei Pädagogischen Hochschulen (HAUP, PH Wien, KPH Wien/Niederösterreich) entwickelt und durchgeführt.
Lehrpersonen sind oft mit Mehrdeutigkeiten und Spannungsfeldern im schulischen Kontext konfrontiert. Eine hohe Ambiguitätstoleranz ermöglicht es ihnen, konstruktiv mit diesen Herausforderungen umzugehen und flexibel zu reagieren. Lehrkräfte, die Ambiguitätstoleranz aufweisen, können kreative Lösungsansätze entwickeln und divergentes Denken fördern, was in der heutigen Bildungslandschaft mit ihren schnellen Veränderungen und komplexen Problemen besonders wichtig ist. Ambiguitätstoleranz trägt zur Reflexionskompetenz und Autonomie der Lehrpersonen bei, was für die Emanzipation im Lehr- und Lernprozess von Bedeutung ist. Dies ist besonders relevant im Kontext der Grünen Pädagogik, die auf nachhaltige Bildung abzielt.